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- Heigln – “Wer sich bewegt, lebt grundsätzlich gesünder” (1)
- Winkel,Dieter am 16. Mai 2012:
Suche Heigl_Kurs im Bereich Pinneberg, Elmshorn, Glückstadt....
- Winkel,Dieter am 16. Mai 2012:
- Kriminell im Namen des Sports (2)
- Hans-Werner Kleindiek am 16. Mai 2012:
Aufgrund ganz aktueller Geschehnisse sehe ich mich leider... - Dieter Osmers am 16. Mai 2012:
Lieber Herr Kleindieck, Die Vorkommnisse gestern in Düsseldorf...
- Hans-Werner Kleindiek am 16. Mai 2012:
- Über Schuld und Schulden (1)
- Stefan Wehmeier am 14. Mai 2012:
“Ihr habt alle Dinge verstanden, die ich euch gesagt habe,...
- Stefan Wehmeier am 14. Mai 2012:
- Hannover – Herrenhäuser Gärten (1)
- Sonja Eden am 9. Mai 2012:
Danke für den Tipp. Ich wusste nichts über diese Größe.
- Sonja Eden am 9. Mai 2012:
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- Hans-Werner Kleindiek am 3. Mai 2012:
moin, moin die Herren, Sie diskutieren da eine besondere... - Karl-H. Heidtmann am 2. Mai 2012:
Jochen, das ist eine wichtige Frage, die sicher auch andere... - Jochen Voigt am 2. Mai 2012:
Neulich habe ich auch erstmals per sms kondoliert. Es kam mir schon...
- Hans-Werner Kleindiek am 3. Mai 2012:
- Heigln – “Wer sich bewegt, lebt grundsätzlich gesünder” (1)
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Frohe Ostern
Veröffentlicht unter Religion
Verschlagwortet mit Ostern
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Der Judas in uns
Judas war einer der Jünger Jesu. Dreißig Silberlinge soll er für die Auslieferung des Gottessohnes kassiert haben. Das war auch damals nicht einmal viel. Als Judas die Auswirkungen seines Verrats erkennt, erhängt er sich – er war übrigens der Grund, weshalb die christliche Kirche fürderhin Selbstmördern ein christliches Begräbnis verweigerte.
Erst mit der Aufklärung geschieht Judas Gerechtigkeit. Vom abgespaltenen Bösen wird er zur tragischen Figur. Erst durch den Verrat des Judas wird Jesus nämlich zum auferstandenen Messias, werden die Jünger zu Aposteln. Erstaunlich, aber ohne Judas, den Verräter, hätte es das Christentum nie gegeben.
Jesus und Judas gehören also zusammen, einer ist des anderen Schicksal, sie sind wie zwei
Brüder.
Veröffentlicht unter Psychologie
Verschlagwortet mit Judas, Verrat
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Was gesagt werden muss
Große Aufregung herrscht im Lande. Nobelpreisträger und Großliterat Günter Grass hat sich politisch zu Wort gemeldet.
Das wäre an sich nichts Besonderes. Das hat er immer getan. Doch dieses Mal hat er eines von zwei deutschen Kardinaltabuthemen angerührt. Wer das tut, muss ähnlich wie einst im AT mit der Vertreibung aus dem Paradies rechnen. Das eine große Thema heißt “Anti-Amerikanismus”, das andere “Kritik am Staate Israel”. Jens Jessen beschreibt dies Phänomen in “DIE ZEIT” vom 12. April 2012 als “deutsche Verdrucktsheit”.
Auch der Autor dieser Zeilen muss deshalb seine Worte wohl bedacht wählen und zunächst eine ihn von jedem falschen Verdacht freistellende Erklärung abgeben, die in diesem unserem Lande noch Jahrhunderte notwendig sein wird: Was das deutsche Volk dem jüdischen Volk im Nationalsozialismus angetan hat, war verbrecherisch, unverzeihbar und sprengt jede noch so horrible Vorstellungskraft insbesondere der Nachgeborenen. Punkt.
Doch ergibt sich daraus mE kein Anlass zu einem erbsündigen automatischen Generalverdacht aller Deutschen hinsichtlich eines fortgesetzten Antisemitismus. Und ebensowenig kann es einen Persilschein für alle militärischen Aktivitäten des israelischen Staates geben. Eine Unterscheidung von Staat und Volk, von Judentum und Zionismus ist unerlässlich.
Große Aufregung herrscht im Lande. Nobelpreisträger und Großliterat Günter Grass hat sich (wieder einmal) politisch zu Wort gemeldet. Und das war gut so. Das war sehr mutig. Denn es könnte immerhin die Würdigung seines gesamten Lebenswerk in wenigen Tagen zunichte machen.
Bereits 1998 gab es vehementen Protest, als Schriftstellerkollege Martin Walser anlässlich der Verleihung des “Friedenspreises des deutschen Buchhandels” am 11. Oktober in der Frankfurter Paulskirche eine Rede hielt, in der er eine „Instrumentalisierung des Holocaust“ ablehnte.
Die Frage, ob Günter Grass seine Meinung nicht anders als in Form eines Gedichtes hätte veröffentlichen können, ist dabei ebenso müßig wie die, ob sich Künstler überhaupt politisch äußern sollten. Keinesfalls müßig ist hingegen die Frage, wer dem Iran zu einer atomaren Technologie verholfen hat, die dieser ansonsten eher mittelalterlicher Staat aus eigener Kraft niemals hätte generieren können.
Wenn man Herrn Grass partout einen Vorwurf machen möchte, dann den, die heftigen Reaktionen nicht vorhergesehen zu haben.
Sie haben meinen Respekt, Günter Grass!
Das musste gesagt werden.
P.S.: Der Autor dieser Zeilen war übrigens im Jahre 1970 für ein halbes Jahr Mitglied der “Jusos”. Und reimen tut sich der Text ebenfalls nicht.
Veröffentlicht unter Politik
Verschlagwortet mit Günter Grass, Iran, Israel
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Was ist und wie tickt eine “Krämerseele”?
Der Mensch war offenbar schon immer eine Krämerseele. Nun ist es auch historisch bewiesen: Forscher aus Berlin und Tübingen haben das größte in Keilschrift geschriebene Privatarchiv in Syrien entdeckt. Penibel aufgelistet, zeugen Urkunden aus dem 7. Jahrhundert vor Christus von Immobiliengeschäften und Sklavenhandel.
Die Bezeichnung Krämerseele stammt unzweifelhaft von jenen Krämern, die einst Handel mit allerlei “Kram” betrieben (“Koofmichs” nannte mein alter Berliner Chef Dieter Meivers einmal jene Menschen, auf die auch kleinste Geldbeträge eine große Faszination ausüben).
Veröffentlicht unter Feuilleton
Verschlagwortet mit Geiz, Krämer, Krämerseele
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Die Bank vor dem Haus
Früher gehörte zu jedem Bauernhof eine Bank vor dem Haus. Da saßen meist die “Altenteiler” und schauten dem Treiben zu. Abends saß dort auch der Bauer und die Bäuerin selber und nahmen wahr, wie der Tag sich neigte, wie alles still wurde. Jetzt tat man einfach mal nichts. Man spürte die Gegenwart und genoss die Zeit.
Die Zeit hatte eine andere Qualität für sie. Jahrtausende lebten sie im Rhythmus der Natur – nicht der Uhr. Noch vor 500 Jahren lebten die Menschen in einer Ereigniszeit. Die Welt war konkret wahrnehmbar. Die Natur organisierte den Ablauf der Arbeit. Die Zeit, die Aufteilung des Tages, des Jahres, war Aufgaben bezogen nicht zeitorientiert, man dachte zB noch in „Tagewerken“ oder “Morgen”. Der lat. Begriff „tempus“ benennt sowohl die „Zeit“ als auch das „Wetter“.
Veröffentlicht unter Zeitläufte
Verschlagwortet mit Zeit
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Rømø – Natur und Ruhe pur
Die dänische Insel Rømø hat eine lange und bewegte Vergangenheit hinter sich. Entstanden ist sie vor etwa 10.000 Jahren. Erste Bewohner sind ab dem Jahre 1190 nachgewiesen. Danach wechselte Rømø immer wieder zwischen deutscher und dänischer Staatszugehörigkeit.
Rømø ist streng genommen auch keine Insel, denn sie ist seit 1945 über den etwa 9 Kilometer langen Rømødamm mit Auto und Fahrrad zu erreichen. Nur gut 3 Kilometer nördlich von Sylt gelegen und vom “Lister Tief” glücklicherweise getrennt, empfängt den Gast hier eine ganz andere Atmosphäre.
Auch fehlen die großvolumigen Geländewagen, die blasierten Gesichter arrivierter Neureicher, Gosch und andere Gourmet-Tempel. Wer als Star oder Sternchen auf der dänischen Insel Rømø gesehen und erkannt werden möchte, ist hier völlig fehl am Platze - vermutlich würde niemand überhaupt je bemerken, dass er oder sie hier weilt – und selbst wenn, würden die höflichen Dänen das dezent übersehen. Und weil die Insel auch keinen Flugplatz hat, wird das auch noch ganz, ganz lange so bleiben – nein, auch Ryanair fliegt diese Destination nicht für 19,90 Euro an!
Veröffentlicht unter Da fahren wir mal hin
Verschlagwortet mit Rømø
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Echte Freunde
Freunden kann auch mal der Kragen platzen, wenn sie mit dir reden, aber nur weil ihr Herz für dich bis zum Halse schlägt.
Freunde stört es nicht, bei dir fernzusehen, auch wenn du schon längst ins Bett gegangen bist.
Freunde kämpfen für dich nächtelang im Gebet und sagen dir: »Ich habe neulich an dich gedacht«
Freunde möchten deine Welt kennen lernen und entdecken immer neue Erdteile.
Freunde erleben dich mit verklebten Augen, ungewaschenen Haaren und sehen dahinter deine Einzigartigkeit und Schönheit.
Freunde können es sich leisten, bei einem Witz, den du erzählst, nach der Pointe zu fragen.
Bei Freunden kannst du nachts um halb drei klingeln und sie fragen dich: »Kaffee oder Tee?«
Freunde reden manchmal blödes Zeug, weil sie wissen, dass du keine Goldwaage im Keller hast.
Freunde kennen sich nicht in deiner Brieftasche aus, dafür aber in deinem Kühlschrank.
Freunde geben dir im Winter ihr letztes Hemd und behaupten, sie wollten sich sowieso gerade sonnen.
Freunde machen es so ähnlich wie Gott: Sie mögen dich so wie du bist, trauen dir aber zu, dass du dich verändern kannst.
(Autor: Albrecht Gralle)
Veröffentlicht unter Freundschaft
Verschlagwortet mit Freunde; Freundschaft
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Die Wiedergeburt des Opa Heidtmann
Im Oktober des vergangenen Jahres erhielt ich eine eMail. Darin bat mich Peter Lienau aus Schenefeld bei Hamburg darum, meinen Großvater als Vorlage für die Modellbaufigur eines Streckenläufers benutzen zu dürfen.
Veröffentlicht unter In memoriam, Sagehorn
Verschlagwortet mit Heinrich Heidtmann, Peter Linau
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Die Uhr geht nach wie vor
“Die Zeit ist aus den Fugen.” Wie wahr – Hamlet ist es schon aufgefallen.
Nachdem in diesem Jahr dem Klimagott der Fauxpas unterlaufen ist, den Februar mit dem Januar verwechselt zu haben, wird jetzt am Ende des vom April nicht zu unterscheidenden März-Wochenendes an der Uhr gedreht. Die Journalisten behaupten, es handle sich dabei um einen Akt der Zeitumstellung, doch sie überheben sich mal wieder mit ihren Allmachtsillusionen.
Nur Größenwahnsinnige sprechen von einer „Zeitumstellung“ wenn durch ein von Menschen ausgelöstes Funksignal die Uhrzeiger eine Stunde weiter hüpfen. Es ist alles ganz viel simpler, viel einfacher und trivialer als es gemacht wird. Jene Stunde, die den nächsten Sonntag zum schnellsten Sonntag des Jahres macht – er wickelt sein Programm in 23 statt 24 Stunden ab – ist Teil des uns staatlicherseits verordneten Unterhaltungsprogramms, mehr nicht. Das war nicht immer so, das war mal anders:
Veröffentlicht unter Gastbeitrag
Verschlagwortet mit Sommerzeit
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Zuverdienst bei Rente
Frau von der Leyen hat den Stein ins Rollen gebracht: Rentner ab dem 63. Lebensjahr (und bei 35 Versicherungsjahren) sollen zukünftig mehr als 400 Euro im Monat hinzuverdienen dürfen, ohne dass dies die Rentenbezüge kürzt.
Was manchem auf den ersten Blick als erstaunlich großzügiges Entgegenkommen des Staates und der Sozialversicherungen erscheinen mag, erweist sich bei näherer Betrachtung als Danaer-Geschenk.
Veröffentlicht unter Gesellschaft
Verschlagwortet mit Rente, Zuverdienst
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