„No sports!“ – Tipps für mehr Wohlergehen

Der Titel dieses Buches von Dr. Axel Armbrecht soll ja das Lebensmotto Winston Churchills gewesen sein. Diejenigen, die ihn aus Überzeugung für sich verwenden, wissen oftmals nicht, dass selbiger Staatsmann mehr als zehn seiner letzten Jahre gelähmt im Rollstuhl verbracht hat. „Only whisky and cigars“ ist eben nicht immer ein Erfolgsrezept.

Fitness- und Gesundheitsratgeber gibt es (zu) viele. „No sports“ unterscheidet sich wohltuend von diesen, weil es nie den besserwisserischen oder moralischen Zeigefinder erhebt. Hier wird keine „reine Lehre“ verordnet, sondern der Leser erfährt anhand einer netten Rahmengeschichte, was man alles mit „Bordmitteln“ gegen den „inneren Schweinehund“, gegen sein „Couch Potatoe-Dasein“ machen kann, wenn man beruflich eingespannt und so langsam „in die Jahre“ kommt, wo man die Körpermasse auf- und Muskelmasse abbaut.

Dieses Buch ist besonders gut geeignet, für diejenigen, die wie ich eine große innere Abneigung gegen sog. „Geräteschuppen“ (Muckibuden, Fitnesstempel) haben, weil alle Anregungen und Tipps zu Hause oder in der freien Natur gemacht werden können.

Der finanzielle Aufwand tendiert ebenfalls gegen Null, denn statt Hanteln reichen auch PET-Flaschen. Sehr angenehm: Mehr als zehn Minuten täglich werden nicht erwartet. Das ist doch machbar! Alles ist sofort anwendbar und gelingt augenblicklich, ob „Wadenpumpe“, „Braslianer“ oder „Crunches“.

Dazwischen gibt der Autor immer wieder Anregungen für weitere flankierende Maßnahmen, sei es aus dem Bereich der Ernährung, der Seele oder der Gesundheit allgemein. Hier hat jemand ein Buch ohne Hintergedanken der Vermarktung seiner eigenen Leistungen und (Vitamin-) Produkte geschrieben.

Fazit: Für alle, die schon immer mal etwas mit einfachen Mitteln für ihre Gesundheit tun wollten!

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