Ausstellung “Oda Krohg”

Parallel zur großen Munch-Ausstellung in der Bremer Kunsthalle stellt das kleine Paula Modersohn-Becker-Museum auch Munchs Kollegin, Oda Krogh, einem größeren Publikum vor.

Gemeinsam mit Freund A. haben wir beide Museen besucht und hier bereits über die Munch-Ausstellung berichtet.

Oda Krohg (1860-1935) war um 1900 eine zentrale Figur der sog. Bohème-Szene in Kristiania, dem heutigen Oslo. Geboren wurde sie in einem großbürgerlichen Hause als Ottilia Pauline Christine Lasson, zweitältestes von zehn Kindern des norwegischen Regierungsrats Christian Lasson und dessen Ehefrau Henriette von Munthe av Morgenstierne.

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Da gehen wir mal essen – “Dall’ Italiano”

Nehmen wir es gleich vorweg: “Dall’ Italiano” ist ein neuer Lichtblick am Sternenhimmel der Weyher Gastronomie!

Den Gast erwartet im Richtweg 78 ein modernes, hochwertiges und stilvolles Ambiente.  Eine feine, frische Küche mit viel Gemüse und ein ambitioniertes Team kümmern sich liebevoll um den Gast, der sich hier jederzeit herzlich willkommen fühlt.

Die aktuellen Angebote werden dem Gast auf großen Schiefertafeln am Tisch vorgestellt. Die Speisekarte ist umfangreich und durchgehend italienisch. Die Pasta wird selbstverständlich frisch zubereitet. Alle Fleischgerichte werden mit Saisongemüse & Rosmarinkartoffeln serviert. Ein Lavasteingrill sorgt dabei für einen feinen einzigartigen Geschmack. Fisch gibt es frisch aus der Vitrine.

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Da fahren wir mal hin – “Worpswede” / Teil 2

Der Barkenhoff (Foto: khh)

Um alle Sehenswürdigkeiten  Worpswedes zu besuchen, reicht ein Nachmittag keinesfalls aus.

Also machten wir uns ein zweites Mal auf den Weg, um auch den Rest kennenzulernen. Wir schauten uns in dieser Reihenfolge die “Käseglocke”, den “Barkenhoff”, das “Haus im Schluh” und den “Worpsweder Bahnhof” an.

In der “Käseglocke” wurden wir von einem überaus freundlichen Herren des Fördervereins empfangen, der uns in die Geschichte des Hauses einweihte. Das überwiegend aus Holz gebaute Kuppelhaus liegt von Kiefern umgeben auf einem Waldgrundstück an der Lindenallee. Das architektonisch einzigartige runde Bauwerk diente dem Schriftsteller Edwin Koenemann von 1926 an als Wohnhaus.

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Rating Agenturen

Immer wieder melden sich die sogenannten Rating Agenturen (wovon die meisten Horrormeldungen lediglich von drei amerikanischen kommen und es kaum bekannt ist, ob es noch weitere gibt, und wenn, dann sind sie eher etwas zurückhaltender) zu den unpassendsten Augenblicken zu Wort. Man könnte meinen, die Sache hat System.

Gerade jetzt sorgen sie wieder für eine gewisse Missstimmung (auch wenn alle versuchen den Ball flachzuhalten). Mal wieder werden neun Länder herabgestuft und die Unsicherheit steigt erneut an. Natürlich reagiert der gierige Aktienmarkt stets von einer Sekunde auf die andere.

Dann wird ganz schnell noch einer nachgeschoben mit der Herabstufung des Rettungsfonds EFSF.

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Der Sonntag gehört uns!

Die Flexibilisierung der Arbeitszeit hat enorme “Fortschritte” gemacht. Seit Jahren wird seitens der Wirtschaft auch an der letzten Bastion gebohrt. Unproduktive Zeiten,  das ist “Teufelszeug” für das Kapital, das seine Maschinen am liebsten jeden Tag rund um die Uhr auslasten möchte.

Doch noch ist der Sonntag in unserer westlichen Kultur durch die christliche Religion stark verankert, auch wenn kaum noch jemand zum Gottesdienst geht.

Warum ist so ein freier Tag auch in modernen Zeiten weiterhin wichtig? Jeder Mensch braucht schöpferische Pausen. Niemand kann acht Stunden konzentriert durcharbeiten. Wer erfolgreich sein will, muss Pausen machen. Nur, wer pausiert, kann wahrnehmen, was gelungen ist. Wer arbeitet, muss Pausen machen. Kein Gott und kein Mensch kann offenbar pausenlos arbeiten. Weiterlesen

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Schiffstragödie – “Costa Concordia”

In diesen Tagen werden wir überhäuft von den Berichten um ein Schiffsunglück in Italien.

Wie immer bei den verschiedensten Berichten und Kommentaren muss man unterscheiden zwischen Realität, Sensationsberichten, Interviews, sachlichen Meldungen usw. Wenn jemand wie ich selber zur See gefahren ist, dann hat er zu manchen Themen und Berichten einen anderen Blickwinkel und wünscht sich saubere Fakten (auch wenn diese vielleicht nicht so interessant sind).

Zu Beginn muss man immer das Leid der Menschen sehen, und dabei denke ich selbstverständlich nicht nur an die Passagiere; denn auch die Besatzung kämpft irgendwo ums überleben (da gibt es dann immer gerne die Kommentare, dass das schließlich ihr Beruf ist, und sie sich um das Wohl (auch bei einem Notfall) der Passagiere zu kümmern haben – eigene Interessen haben da zurück zu stehen – das sagt sich so leicht …).

Wie fange ich an? Zuerst einmal hat das Schiff an der Unglücksstelle überhaupt nichts zu suchen. Wenn der Kapitän schon meint, diese Passage durchfahren zu wollen, dann bitte doch mit dem entsprechenden Abstand. Aber nun, dass alles ist nicht so geschehen (warum auch immer). Ich bin auch der Meinung, dass die Reederei davon Kenntnis hat, es ist nur bisher nie etwas passiert. Es gibt die Aussagen, dass immer dieser Weg genommen wird (wenn auch vielleicht nicht genehmigt); aber Menschen halten doch nicht den Mund, darüber wird doch gesprochen. Überdies gibt es hier und da Kontrollen, und in den Logbüchern kann man exakt den gefahrenen Kurs nachvollziehen.

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Unsere deutsche Sprache

Kürzlich kommt in einer regionalen Nachrichtensendung ein interessanter Beitrag zum Thema „Ersthelfer“.

Das war’s dann auch mit dem Namen „Ersthelfer“ – mit Beginn des Berichtes und des anschließenden Interviews sprach man plötzlich von „First Responder“ – das klingt natürlich ganz anders.

Ich frage mich immer und immer wieder: Was soll das? Was veranlasst uns, unsere Muttersprache dauernd mit fremdsprachlichen Begriffen zu ersetzen? Beim näheren Hinsehen habe ich dann herausgefunden, das „First Responder“ bedeutet: Erst-Reagierender / Erst-Eintreffender. Bitte noch einmal meine Frage: Warum dann die Abänderung unseres doch absolut zutreffenden Wortes: „Ersthelfer“? Was wollen wir uns damit beweisen?

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William Shakespeare – “König Heinrich VIII.”

Foto: khh

Das Ensemble von “Shakespeare und Partner” geht seit etwa zehn Jahren getrennte Wege von der Keimzelle der ”Shakespeare Company” in Bremen. Unter der Leitung von Norman Kentrup und Dagmar Papula sind seitdem viele preisgekrönte Inszenierungen entstanden.

Am vergangenen Samstag führte ganz elisabethanisch ein Männerensemble von fünf Schauspielern (Sebastian Bischoff, Andreas Erfurth, Jan Maak, Urs Stämpfle, Markus Weckeser – der als Regisseur den erkrankten Norman Kentrup ersetzte), die alle im raschen Wechsel und minimalen Kostümtausch gut in ein Dutzend Rollen schlüpften, in der KGS Leeste das Stück “Alles wahr – König Heinrich VIII.” auf.

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Henning Scherf – “Grau ist bunt”

Wer sich schon mal mit dem Thema seines fortschreitenden Alters befasst hat, stolpert automatisch über den Bereich des zukünftigen Wohnens und trifft wahrscheinlich auf das Buch (mit oben genanntem Titel) von Henning Scherf (und sollte es dann auch lesen).

Nun, ich war in der glücklichen Situation, Henning Scherf zu diesem Thema am 10. Januar d. J. persönlich erleben zu dürfen. Die Räumlichkeit im Pfarrzentrum war prall gefüllt – offensichtlich ein wichtiges Thema. Es fiel auf, dass Henning Scherf jeden Besucher persönlich mit Handschlag und den Glückwünschen für das neue Jahr begrüßte. Beeindruckend und sehr sympathisch, wie ich meine – eine mögliche Distanz war damit von Beginn an ausgeräumt.

Er stieg dann auch sofort und ohne große Umschweife in die Thematik ein (die jetzt im Detail nicht Schwerpunkt dieser Zeilen sein soll – jede/r möge für sich entscheiden das Buch zu kaufen und zu lesen, oder andere Werke zu diesem Thema – auch das Internet bietet reichlich Möglichkeit, sich hierüber schlau zu machen und den Stoff zu vertiefen). Henning Scherf ist nicht nur ein sehr guter Redner, er ist ebenso ein begnadeter Erzähler, der die Zuhörer/innen mit vielen kleinen Beispielen in dieses sehr breite und umfassende Thema mit nahm.

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Das Tagesgeschenk

Stellen Sie sich einmal vor, jeden Morgen stellte Ihnen Ihre Bank 86.400 Euro auf Ihrem Konto zur Verfügung!

Sie können den gesamten Betrag an einem Tag ausgeben. Allerdings können Sie nichts sparen. Was Sie nicht ausgegeben haben, verfällt. Aber jeden Morgen, wenn Sie erwachen, hat Ihnen die Bank 86.400 neue Euro für den kommenden Tag bereits überwiesen.

Wielange dieses segensreiche Prozedere dauert, ist nicht absehbar. Denn die Bank kann den Dauerauftrag jederzeit ohne Gründe und Vorwarnung beenden.

Was würden Sie also tun mit diesem unerwartetem Reichtum?

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