Da fahren wir mal hin – Rügen

Fast wie bei Caspar David Friedrich (Foto: khh)

Das war eine gute Woche Rügen aus Sicht eines Urlaubers. Es sind nicht immer nur die Menschen, die eine Insel prägen, wie wir gesehen haben.

Rügen ist wunderschön und das hat nicht nur Caspar David Friedrich erkannt. Auf Grund seiner Größe und den unterschiedlichen Vegetationsformen bietet die Insel landschaftlich überaus reizvolle Lagen. Man braucht viele Jahre, um allein die wesentlichen Sehenswürdigkeiten und Orte kennenzulernen. Kein Wunder, die insel ist fast 1000 Quadratkilometer groß. Das Straßennetz der Insel ist 1995 km, das Radwegenetz ca. 200 km und das Bahnnetz, inklusive der historischen Schmalspurbahn „Rasender Roland“, immerhin 104 km lang.

68872 Einwohner zählte die Insel Rügen im Dezember 2008. Sie besitzt einen Waldbestand von ca. 15.400 ha und hat eine Küstenlänge von 574 km. Davon sind 56 km Küstenlinie feinsandige Ostseestrände, 27 km Naturstrände und 2,8 km Boddenstrände. Der höchste Berg (161 m) ist der „Piekberg“ in der Stubnitz (Waldgebiet bei Sassnitz).

Rügen ist von elf Inseln umgeben (Insel Hiddensee, Insel Vilm, Insel Ummanz, Insel Liebitz, Insel Heuwiese, Insel Öhe, Insel Liebes, Insel Urkevitz, Insel Beuchel, Insel Tollow und die über einen aufgeschütteten Damm erreichbare Insel Pulitz). Und genau 25 Häfen befinden sich an der Küste Rügens.

Und wenn man glaubt, nun doch endlich alles zu kennen, entdeckt man schon wieder einen neuen Ort – von denen es über 340 gibt. Ein Rüganer Rentner fotografiert derzeit alle Rügener Ortsschilder ab, denn die Kreisreform lässt den Zusatz „Landkreis Rügen“ demnächst verschwinden – und damit schon jetzt so manches Schild als „Souvenir“. Übrigens, kein Ort auf Rügen ist je weiter als sieben Kilometer vom Wasser entfernt!

Doch helfen Fotos nur bedingt, sich zu erinnern, denn es fehlen dann ja immer noch die vier anderen Sinne. Und tatsächlich, Rügen kann man nicht nur sehen, sondern auch hören, schmecken, riechen und fühlen. Mancher Gast ist wohl deshalb ganz hier geblieben. Wir können es gut nachvollziehen. Aber jetzt fahren wir doch erst einmal wieder nach Hause. Vielleicht kommen wir nächstes Jahr wieder.

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