Ein Plädoyer für den familiengeführten Einzelhandel

Ich bin beruflich viel und lange mit dem Auto unterwegs. Eine Möglichkeiten, solche langen Reisen zu überstehen sind gute Radiosender wie „Nordwestradio“, „NDR Kultur“ und entsprechende Sender in anderen Regionen. Eine Alternative sind Hörbücher, die eine zunehmende Verbreitung finden.

Zwischen Fachbüchern und zeitgenössischer – meist deutscher – Literatur brauche ich zur Erholung immer mal wieder einen „Krimi“. Leser meiner amazon-Rezensionen wissen, dass ich ein großer Bewunderer von Georges Simenon und seinem Kommissar Maigret bin und die „Messlatte“ daher recht hoch lege. Gerade höre ich im Auto Andreas Eschbach „Ausgebrannt„, ein Krimi über das Ende des Erdölzeitalters.

Darin fand ich die folgende bemerkenswerte Textstelle:

„Irgendwann kam ihr zu Bewusstsein, dass sie es genoss, in diesem kleinen Laden einzukaufen. Und zwar, weil er klein war! Die Sachen waren zwar alle ein paar Cent teurer aber immer von guter Qualität. Und es tat den Nerven gut, hier einzukaufen.“

Sehen Sie, genau das ist es, was ich in den seelenlosen Einkaufsstätten der konzernierten Filialisten vermisse.

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