Verlängerung der AKW-Restlaufzeiten

Foto: Jochen Voigt

Das Atomkraftwerk Krümmel, 1980. Es ist berüchtigt durch die aus ungeklärter Ursache erhöhte Leukämierate in der Umgebung, und den Transformatorbrand im Juni 2007. Nach dem Wiederanfahren 2009 kam es weiteren Störungen und das AKW ist seit dem vom Netz.

Die Bundesregierung will die Laufzeiten der AKWs um „10-15 Jahre“ verlängern. Dabei entweicht schon im Normalbetrieb und bei der Wiederaufarbeitung ständig Radioaktivität; die Endlagerung des atomaren Mülls ist völlig ungeklärt, gefährlich und unendlich teuer; die Kühlwassermengen belasten die Flüsse mit zu hohen Wassertemperaturen; bei Abbau und Transport des Urans entstehen Umweltschäden; die Risiken der alten Anlagen sind viel zu groß und der Atomstrom verstopft die Märkte für erneuerbare Energie.

Es kann auch noch sehr, sehr viel Strom eingespart werden durch effizientere Technik. Die Laufzeitverlängerung ist unverantwortlich und dient nur dem Profit der großen Stromkonzerne. Jetzt wird der Anti-AKW-Protest mit großem Engagement weitergehen. Bitte beteiligen Sie sich alle mit daran! Schreiben Sie ihrem Bundestagsabgeordneten. Sparen Sie Strom und wechseln Sie zu einem der Ökostromanbieter.

Es kann nicht sein, dass eine kleine, geld- und machtgierige Gruppe unser aller Zukunft aufs Spiel setzt

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