Landhaus Hönow

Zugegeben, ich liebe familiengeführte Landhotels. Hier ist es angenehm ruhig und Preis und Leistung stimmen auch meistens.

Kommt – wie im Landhaus Hönow – eine dem Gast zugewandte herzliche innere Haltung hinzu, und sind die Zimmer sauber, neu und individuell, dann ist alles zum Wohlfühlen gegeben.

Auch der „kuschelige“ Restaurantbereich vermittelt ländliche Gemütlichkeit. Die Küche ist überraschend frisch und regional, denn wann schmeckt etwas am besten? Wenn die Saison dafür da ist!

Die Tomatencreme-Bärlauchsuppe ist hervorragend abgeschmeckt. Als Hauptgericht gibt es Kotelett vom Deutschen Sattelschwein mit Bauerngemüse (Ratatouille) und „Mehrower Knolle„, eine festkochende aber zarte Kartoffel aus der Nachbarschaft. Dazu ein naturtrübes „Hönower Landbier„. Als Nachtisch kann der Gast neben „Armen Ritter zum Beispiel unter anderem auch „Nach Acht in Hönow“, süße Minzeklöschen, gefüllt mit Zartbitterschokolade, genießen. Zu guter Letzt bekommt der Gast einen Digestiv auf Kosten des Hauses.

Nur 20 km vom Zentrum Berlins ist dieses Haus hoffentlich noch lange ein „Geheimtipp“.

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